Kampf den gefährlichen Erregern

In Deutschland erkranken immer mehr Menschen an durch Legionellen verursachten, schweren Lungenentzündungen. Nicht selten endet diese bakterielle Infektion tödlich. Grund für die Ansteckung ist häufig die mangelhafte Hygiene im Warmwasser. Schlecht konstruierte oder betriebene Warmwasseranlagen und -verteilungssysteme können die Vermehrung der gefährlichen Keime begünstigen.

Um der Krankheit Einhalt zu gebieten, hat der Gesetzgeber die Trinkwasserverordnung novelliert und die Hygienevorschriften verschärft. Inzwischen müssen Betreiber von Warmwasseranlagen …

… ihre Warmwasseranlagen dem zuständigen Gesundheitsamt unverzüglich melden.

… die Qualität des Warmwassers jährlich durch ein zugelassenes Fachlabor prüfen und speziell auf Legionellen untersuchen lassen.

… gegebenenfalls geeignete Armaturen für die Entnahme von Proben nachrüsten.

… die Laborergebnisse der Warmwasseranalyse dem Gesundheitsamt mitteilen.

Diese neuen Vorschriften gelten für Warmwasseranlagen, bei denen es zur Vernebelung von Wasser kommt, etwa in Duschen. Eigentümer, die sogenannte Großanlagen in Mietshäusern, gewerblichen oder in öffentlichen Gebäuden betreiben, sind einmal jährlich und ohne Aufforderung des zuständigen Gesundheitsamtes verpflichtet, die Wasserqualität überprüfen zu lassen. Als Großanlagen stuft der Gesetzgeber alle Anlagen ein, deren Speicher über mehr als 400 Liter Inhalt verfügen oder deren Leitungen vom Erwärmer zur Entnahmestelle mehr als drei Liter fassen. Demnach sind üblicherweise schon Gebäude ab drei Wohneinheiten betroffen.

Die Oberhessen-Gas bietet den Legionellen-Check zum Sonderpreis von 199 Euro an. Darin enthalten sind die vorgeschriebenen Proben am Warmwassererzeuger oder -speicher und an der entferntesten Entnahmestelle. Ebenfalls inklusive ist der Transport der Proben zum Labor, die Übermittlung der Ergebnisse an das Gesundheitsamt und eine Erinnerung im Folgejahr. Contracting-Kunden der Oberhessen-Gas erhalten 20 Euro Rabatt.

Sie interessieren sich für den Legionellen-Check? Dann wenden Sie sich einfach an Stefan Zeh. Er ist telefonisch unter (06031) 7277-32 erreichbar und beantwortet Ihre Fragen.